Kinder erzählen vom Ankommen


In der Zeit vom
03. April bis 06. April 2018 fand das Plakatprojekt unter dem Motto von A - Z bei uns im JuST statt.
In diesen Tagen konntet ihr gemeinsam mit Yvonne und Matthias vom Kulturbahnhof Spielen, Basteln, Steckbriefe entwerfen, Plakate gestalten und an einer Stadtrallye teilnehmen.
Dabei habt ihr viele Fotos und Interviews gemacht.
Am
11. April gab es dann zu diesem Projekt eine kleine Präsentation. Im Vordergrund stand aber das gemeinsame Kochen und Essen.
Wir bedanken uns nochmals bei den Syrischen Freunden für die kulinarische Unterstützung und
natürlich bei Yvonne und Matthias vom Kulturbahnhof für die schöne und abwechslungsreiche Zeit.

Hier einige Fotos:

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Dieses Plakat ist in der Projektzeit entstanden.

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Zum Abschluss des gemeinsamen Essens gab es noch etwas ganz Süßes.

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Sulaf ließt die gekochten Gerichte vor.

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Einige Projektteilnehmer vor der Stadtralley.

Mehr Infos und Bilder --->






Und das stand in der LVZ, auf der Regionalseite Eilenburg:

"A wie Anfang, Alphabet oder vielleicht „Achtung, Aufnahme“? Der Buchstabe prangt groß in der Mitte des Plakates, das die Kinder im Eilenburger Jugendtreff Just gebastelt haben. Ringsherum tummeln sich merkwürdige Zeichen. Kyrillisch, Griechisch, Russisch, Chinesisch? Yvonne Anders und Matthias Garff vom Leipziger Verein Kulturbahnhof können darüber aufklären, was in den vergangenen Tagen im offenen Treff vor sich ging, denn sie haben das Kreativ- Projekt „A bis Z“, das sich mit den Themen Migration, Flucht, Asyl, Demokratie und Courage befasst, geleitet. Neben Kindern, die schon immer in Eilenburg leben, besuchen

viele den Club, die erst seit einigen Jahren hier wohnen. Sie kommen zum Bespiel aus Indien, Pakistan, Afghanistan, Irak oder Syrien. Nicht nur mit Papier, Stift, Schere und Kleber wurden alle gemeinsam kreativ. Zur Ausrüstung gehörten ebenfalls Kopfhörer und Aufnahmegerät. Es ging darum, Geschichten, Erfahrungen, Perspektiven der Kinder einzufangen. Zum Thema „A wie Ankommen“ gab es viele Fragen: „Wie war der erste Tag im Just? Was ist dein Lieblingsort? Hast du dich schon mal verlaufen?“ Die elfjährige Sulaf will unbedingt alles aufzählen, was da eine Rolle spielte. „Wann ich das erste Mal hier war, weiß ich gar nicht mehr. Es ist einfach zu lange her. Aber ich wusste erstmal gar nicht, was ich hier machen soll“, erinnert
sich die gleichaltrige Nahid. Heute gehört das Just neben dem Spielplatz und dem Burgberg zu ihren Lieblingsplätzen in der Stadt. Letizia ist ein Jahr jünger, wohnt schon immer in Eilenburg. Wenn sie im Just ist, spielt sie am liebsten.
So erfahren die Kinder auf verschiedene Weise etwas über einander. Und es soll noch weiter gehen. Die Kulturbahnhof-Protagonisten wollen die Ergebnisse des A-Projekts mit in andere Treffs und Schulen des Landkreises Nordsachsen nehmen. Dort wird es mit den folgenden Buchstaben des Alphabets fortgesetzt. Die Plakate wandern als Fotos mit. Die Interviews können sich als nächstes Kinder in Delitzscher Grund- und Oberschulen anhören."
(Quelle: LVZ Regional vom 12.04.2018)

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Buchstaben mit Kreide und menschliche Buchstaben.

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Interview im Wohngebiet Eilenburg/Ost.

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Kids im Wohngebiet auf Spurensuche.

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Kochalarm.

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Beim gemeinsamen Essen im JuST.


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